Erektionsstörungen: Maßstab der Männerpsyche


Es gibt einen Torgelow

Eine psychische Ursache der erektilen Dysfunktion ED liegt dann vor, wenn in einer gewünschten Situation das Gehirn die für eine Erektion erforderlichen Nervensignale nicht aussendet. Der sexuelle Reiz wird vom Gehirn nicht so weiterverarbeitet, wie es eigentlich vorgesehen ist. Dabei sind die spezifischen psychischen Ursachen vielfältig. Wie sollte die Partnerin reagieren? Denn nur gemeinsam kann eine lang andauernde Erektionsstörung durchgestanden werden. Kritik, Ärger und Druck sind absolut kontraproduktiv — der Betroffene wird sich so weiter zurückziehen, gerade bei psychischen Ursachen kommt es so meist zu einer Steigerung der Erkrankung.

Männer mit 45 Jahren

Keine schlüpfrigen Witze, sagt der Arzt. Das ginge in diesem Falle nach hinten los. Wir befinden uns im Behandlungsraum von Wolfgang Harth, dem Chefarzt der Hautabteilung am Vivantes Klinikum Spandau, und als Androloge auf die Behandlung von Erektionsstörungen spezialisiert. Gestellt hat er Allgemeinheit Frage an Horst Walther Name geändert , seinem Patienten. Der soll Allgemeinheit Härte seines erigierten Penis benennen — anhand von vier kleinen blauen und verschieden festen Schaumstoffknöpfen, die in Reihe auf eine Plastikplatte geklebt sind. Der hellblaue Schaumstoff an der einen Seite ist weich wie ein nasser Schwamm, der dunkelblaue an der anderen Seite hat den Härtegrad vier, hart wie ein prall aufgepumpter Fahrradschlauch. Walther befühlt kurz die Schaumstoffpolster. Und seit dem will sein Penis nicht mehr accordingly, wie es Horst Walther will. Ein Jahr lang versuchte er damit wenig leben, dachte, das wird schon auftretend.

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Aber noch immer ein Tabuthema: In den Facharztpraxen der Urologen und Andrologen reden Männer zunächst über alles Mögliche, nur nicht über das, weswegen sie praktisch gekommen sind. Wer gibt schon unumwunden zu, dass es immer öfter nur halb oder gar nicht klappt und dass Mann jetzt Hilfe braucht? Vom Besuch des Männerarztes erfährt zumeist non einmal die Partnerin. Umso ernüchternder ist der Befund über den wahren Mann, den Wiener Urologen und Epidemiologen vor wenigen Tagen präsentierten: Jeder dritte von im Raum Wien untersuchten und befragten Männern im Alter zwischen 20 und 80 Jahren entspricht nicht dem Bild des allzeit sexbereiten Kraftlackels.


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